
Bei der Suche nach geeignteten Fachkräften gilt es nicht nur, die Arbeit gebermarke kreativ zu positionieren. Auch die Vorteile für den Bewerber müssen klar kommuniziert werden.
Angesichts krisenbedingt gesunkener Budgets für Recruiting wird es für Unternehmen immer wichtiger, die größtmögliche Bewerberresonanz mit intelligent gestalteten Personalanzeigen zu erreichen. Derzeit das größte Manko: Viele Bewerber suchen in den Annoncen vergeblich nach den wesentlichen Informationen. Nur 18 Prozent fühlen sich durch Stellenausschreibungen "gut" oder "sehr gut" informiert. Das zeigt eine Studie der Personalberatung Designerdock mit Hauptsitz in Berlin. Fast 70 Prozent wünschen sich demnach eine konkretere Beschreibung der Aufgaben und Kompetenzen der Stelle, etwa ein Drittel der Bewerber vermissen zudem Angaben zu Aufstiegsmöglichkeiten, Vergütung und Prämien, Arbeitszeitmodellen und der Unternehmenskultur. 16 Prozent wünschen sich mehr Fakten und Eckdaten zum Unternehmen.
Personalanzeigen sollten aber nicht nur die richtigen Informationen kommunizieren, sondern auch auffallen und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber positionieren – ein Balanceakt, für den Personalmarketing-Agenturen unterschiedliche Antworten finden. "Eine gute Stellenanzeige kann aus unserer Sicht nicht kreativ genug sein", sagt Florian Wiedemann, Senior Client Development Manager bei der Münchner Personalmarketingagentur Recruitwerk. Er plädiert vor allem für aufmerksamkeitsstarke Anzeigen. Die sollten, trotz offensichtlichem Informationsbedarf seitens der Bewerber, vergleichsweise sparsam mit Fakten umgehen, um den Bewerber nicht gleich mit Text zu erschlagen: "Niemand, der nicht ohnehin auf der Suche nach Informationen ist, wird durch solche Inserate gewonnen."...





Das Gründungsbüro in der Theresienstraße in München nahe der Technischen Universität und der Ludwigs-Maximilian Universität. Dieses Bild zeigt den Eingangsbereich mit dem Maschinenraum im Hintergrund.

Preisverleihung mit Deutsche Bank-Aufsichtsrat Carl L. Boehm-Bezing
Firmengründung von romling.com
Bernhard Rauscher ist Mitbegründer der Firma romling.com AG, ein Karriere-Portal für Studenten und Jung-Akademiker. Die Unternehmensdatenbank wurde zuerst über CD-ROM, dann 1999 auch über das Internet nutzbar gemacht. Die Geschäftsidee wurde 2000 beim Münchner Business Plan Wettbewerb ausgezeichnet.
Der Startschuss der Agentur recruitwerk, wie das Unternehmen heute heisst.

































